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7 Tipps: So sammelt ihr alle Hochzeitsfotos eurer Gäste

Eure Gäste haben hunderte Fotos auf ihren Handys – aber wie bekommt ihr sie? 7 bewährte Methoden, um nach der Hochzeit alle Gästefotos zu sammeln.

WeddingMemories Team
10. Januar 20264 Min. Lesezeit

Kennt ihr das? Die Hochzeit ist vorbei, alle hatten ihre Handys gezückt – aber zwei Wochen später habt ihr genau drei Bilder von Tante Helga per WhatsApp bekommen. Der Rest? Irgendwo in den Foto-Ordnern eurer Gäste verschollen.

Wir haben verschiedene Methoden getestet, wie ihr wirklich alle Fotos zusammenbekommt. Spoiler: Es gibt keine perfekte Lösung, aber manche funktionieren deutlich besser als andere.

1. Die WhatsApp-Gruppe

Klingt erstmal logisch: Gruppe erstellen, alle rein, Fotos teilen lassen.

Das Problem: Bei 60 Gästen wird die Gruppe schnell chaotisch. Außerdem komprimiert WhatsApp die Bilder stark – die Qualität leidet. Und dann gibt's immer die Gäste, die ihre Nummer nicht in der Gruppe haben wollen.

Trotzdem: Kostenlos und die meisten kennen sich damit aus.

2. Google Photos / iCloud geteiltes Album

Ihr erstellt ein Album, teilt den Link, fertig. Klingt gut, oder?

Der Haken: Eure Gäste brauchen einen Google- bzw. Apple-Account. Für manche kein Problem, für andere (Hallo, Onkel Herbert mit dem Android-Uralt-Handy) eine echte Hürde.

Dafür: Volle Bildqualität und ihr könnt alles auf einmal runterladen.

3. Dropbox-Link zum Hochladen

Erstellt einen Upload-Ordner, teilt den Link. Gäste laden ihre Bilder hoch.

Klingt einfach, ist es aber auf dem Handy oft nicht. Die Dropbox-App nervt, der Browser-Upload ist fummelig. Und: Ihr braucht genug Speicherplatz – kostet also eventuell.

4. "Schickt mir die Fotos per Mail!"

Bitte nicht. Die Anhang-Limits, der Sortier-Aufwand, die Leute die es vergessen... Es sei denn, ihr mögt Stress.

5. USB-Stick auf der Hochzeit

Theoretisch eine nette Idee. Praktisch: Wer hat schon einen USB-C-auf-Lightning-auf-sonstwas-Adapter dabei? Genau, niemand.

6. Foto-Apps wie "The Guest" oder "WedShoots"

Diese Apps sind speziell für Hochzeiten gemacht. Das Problem: Eure Gäste müssen eine App installieren, oft noch einen Account anlegen. Erfahrungsgemäß machen das höchstens die Hälfte.

Manche kosten auch richtig Geld (Abo-Modelle, In-App-Käufe...).

7. QR-Code zum direkten Upload

Hier scannen eure Gäste einfach einen QR-Code und laden Fotos direkt im Browser hoch. Keine App, kein Account.

Das funktioniert überraschend gut, weil es so simpel ist. QR-Code scannen können mittlerweile alle, und der Upload geht direkt im Handy-Browser.

Einzige Voraussetzung: WLAN oder Mobilfunk-Empfang. Bei den meisten Locations heute aber kein Thema mehr.

Was davon funktioniert wirklich?

Unsere Erfahrung: Je einfacher, desto mehr Leute machen mit. Am besten sammelt ihr die Fotos direkt auf der Hochzeit, solange alle noch in Feierstimmung sind.

Zwei Wochen später "ach, ich schick dir die Fotos noch" funktioniert so gut wie nie. Das kennt jeder, der schon mal geheiratet hat (oder auf einer Hochzeit war).

QR-Codes auf den Tischen oder als Aushang haben bei uns die besten Ergebnisse geliefert. Die Leute sehen's, scannen's, laden hoch – fertig. Keine Erklärung nötig.

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